Informations-Online-Meetings Fragen zu den Anträgen an die JHV 2021


Liebe Mitglieder,


wie bereits Anfang des Jahres angedacht, möchten wir den Antragstellern der zwischenzeitlich zahlreich eingegangenen Anträge an die Mitglieder-/Delegiertenversammlung die Möglichkeit geben, ihre Anträge näher zu erläutern und auch den Mitgliedern und Landesgruppenvorständen die Möglichkeit geben, Fragen zu denselben zu stellen.  Hierzu planen wir zwei Online-Meetings. Ein Großteil der Antragsteller hat bereits zugesagt, an den Meetings teilzunehmen.


Etwaige Fragen zu den Anträgen bitten wir schriftlich per Mail an DMC.News2021@gmx.de zu stellen, Eingang bis spätestens 12.05.2021. Diese werden an die Antragsteller vorab weitergeleitet, damit sie zielgerichtet auf Unklarheiten eingehen können. Dies soll unnötige, doppelte, gleichartige Fragestellungen im laufenden Online-Meeting vermeiden helfen. Die Meetings werden grundsätzlich nicht länger als ca. 2 Stunden dauern. Die Diskussionszeit pro Antrag wird zeitlich begrenzt werden müssen.


Das erste Meeting soll am Sonntag, 16.05.2021 von 19 bis 21 Uhr stattfinden:


Antrag 1 Satzungsänderung, Abschaffung Delegiertensystem, Marcel Soblik
Antrag 14 Satzungsänderung, 2/3 Mehrheit bei Wahlen, Bianca Schneider
Antrag 15 Satzungsänderung, Stimmverteilung Gesamtvorstand, Manuel Kohler, Wolfgang Kohler, Helmut Arenz
Antrag 16 Satzungsänderung, LG-Delegierte nicht Mitglied im Bundesvorstand, Nicolas Jäger
Antrag 3 Satzungsänderung Amtsaberkennung/Amtsverweigerung, Ronja Reimers
Antrag 5 Abwahl / Neuwahl Obmann für Öffentlichkeit, LG NRW, Björn Giesen, Lars Bruhnke, Daniel Förmer
Antrag 6 Abwahl / Neuwahl Obmann für Öffentlichkeit, Kevin Silberg
Antrag 7 Abwahl / Neuwahl Obmann für Öffentlichkeit, Florian Knabl
Antrag 8 Abwahl / Neuwahl Obmann für Öffentlichkeit, Ute Bröcking


Zweiter Termin am Sonntag, 23.05.2021 von 19 bis 21 Uhr:


Antrag 2.1 Zusammenarbeit mit dem TG-Verlag – Zuchtbuchzugang online, LG Niedersachsen, Hanni Fritz
Antrag 2.2 Änderung ZO – CJM, LG Niedersachsen, Hanni Fritz
Antrag 4.1 VDH IGP DM Qualifikation, LG Bayern, Peter Scherk
Antrag 13 Termin Championat, Qualifikation VDH DM + FMBB WM, Bianca Schneider
Antrag 4.2 Veröffentlichung DMC Termine und Ergebnisse auf DMC Website, LG Bayern, Peter Scherk
Antrag 4.3 Prüfungsanmeldung ohne Registrierung bei working-dog, LG Bayern, Peter Scherk
Antrag 4.4 Änderung Körordnung, Ergänzung Griffverhalten ohne Belastung, LG Bayern, Peter Scherk
Antrag 4.5 separate Darstellung von Kör-/Leistungszucht auf der DMC-HP, LG Bayern, Peter Scherk
Antrag 4.6 Körzucht (Ahnentafel/Papiere Kombinationen), LG Bayern, Peter Scherk
Antrag 4.7 Einführung Höchstalter Rüden ZTP, LG Bayern, Peter Scherk
Antrag 9 Antrag auf Einführung einer Zuchtwarteordnung, Katja Stüwe
Antrag 12 Satzungsanpassung bei Einführung einer Zuchtwarteordnung, Bianca Schneider 
Antrag 10 Änderung Zuchtordnung (Ergänzungen, Anpassungen), Katja Stüwe
Antrag 11 Antrag Änderung ZTP- und Körordnung (Mondioring), Lars Bruhnke, Lisa Ifland


Da sämtliche Anträge veröffentlicht/versandt worden sind, ist ein Vorlesen der Anträge in den Meetings nicht erforderlich und würde auch den zeitlichen Rahmen sprengen.


Für die Teilnahme an den beiden Meetings müsst Ihr Euch vorab registrieren. Danach erhaltet Ihr eine Registrierungsbestätigung mit dem Einwahllink. Bitte prüft den Einwahllink rechtzeitig auf Funktionsfähigkeit, spätestens bis 2 Tage vor der Veranstaltung.


Registrierung für den 16.05.2021, muss bis zum 13.05.2021 erfolgt sein 
Registrierung


Registrierung für den 23.05.2021, muss bis zum 20.05.2021 erfolgt sein
Registrierung


Der Vorstand

Umgang Zuchtzulassungen im Jahr 2021 – Ablauf Verhaltensüberprüfung & Phänotyp-/Formwert-Beurteilung


Werte Mitglieder,


die aktuellen Entwicklungen und die weiterhin starken Einschränkungen unserer alltäglichen Aktivitäten erlauben es uns nicht, wie geplant die Frühjahrs Körung / ZTP sowie die Klubsieger-Hauptzuchtschau in Syke durchzuführen.


Deshalb müssen wir diese Veranstaltungen wie sie geplant waren leider absagen.


Priorität für uns ist es den interessierten Mitgliedern & Züchtern die Möglichkeit anzubieten ihre Hunde innerhalb des DMC e.V. zuchttauglich zu bekommen. Aus diesem Grund haben wir folgendes beschlossen:
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  • Wir werden regionale Kombi-Veranstaltungen anbieten, bei denen Ihr neben der Verhaltensüberprüfung in Form einer ZTP auch die Möglichkeit haben werdet, eine Phänotyp-/Formwert-Beurteilung zu erhalten.
  • Alle Veranstaltungen werden ohne Zuschauer und mit entsprechendem Hygienekonzept durchgeführt.
  • Pro Hund / Hundeführer ist nur eine Begleitperson erlaubt.
  • Jeder Teilnehmer muss entweder bereits geimpft sein, oder einen negativen Corona Test nachweisen. Dieser Test darf nicht älter als 48 Stunden sein. Alternativ stehen bei jeder Veranstaltung Covid19-Antigen-Schnelltest zur Verfügung, dieser muss dann vor Betreten des Veranstaltungsgeländes unter Aufsicht durchgeführt werden.
  • Jeder Teilnehmer erhält eine explizite Startzeit. Der Zutritt zum Veranstaltungsgelände ist 15 Minuten vor der Vorführung gestattet. Das Gelände muss unverzüglich nach Absolvierung der Verhaltensüberprüfung / Phänotyp-/Formwert-Beurteilung wieder verlassen werden.


Mit diesen Maßnahmen möchten wir Euch eine Planungssicherheit geben und Euch nicht über das Jahr verteilt immer wieder vertrösten müssen oder auf eine mögliche Verbesserung der aktuellen Situation auf Ende des Jahres hoffen.


Damit diese Maßnahmen umgesetzt werden können müssen wir temporär bis Ende 2021 die aktuell gültige ZTP-Ordnung an folgenden Punkten anpassen:
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  • ZTP-Ordnung „§ 5.1.2. Sozial-, Meute-, Umweltverhalten“

Der Hund wird gemessen und gewogen, des Weiteren werden Zähne und Hoden kontrolliert.

Der Hundeführer bewegt sich dann, auf Anweisung des Körmeister-Anwärters / Körmeisters, mit dem nicht angeleinten Hund ungezwungen in der Menschengruppe.


Die im 2 Absatz beschriebene Überprüfung des Umweltverhaltens: „Der Hundeführer bewegt sich dann, auf Anweisung des Körmeister-Anwärters / Körmeisters, mit dem nicht angeleinten Hund ungezwungen in der Menschengruppe.“ entfällt.
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  • ZTP-Ordnung „§6 Beurteilungsergebnis Verhaltensüberprüfung“


Das Ergebnis der ZTP wird vom Körmeister-Anwärter / Körmeister im ZTP-Bericht dokumentiert und anschließend verkündet. Nur Hunde, die die ZTP bestanden haben, erhalten diese abschließende Beschreibung. Hat der Hund nicht bestanden, hat der Körmeister-Anwärter / Körmeister die Hauptgründe für das Nichtbestehen zu nennen.


Der Beurteilungsbogen ist vom Körmeister unterschrieben am gleichen Tag dem Hundeführer auszuhändigen. Eine Kopie ist in der Geschäftsstelle zu hinterlegen.


Zur Reduzierung des Verwaltungsaufwandes und um möglichst wenige Helfer vor Ort anwesend zu haben werden alle Unterlagen durch den Körmeister gesammelt an die Geschäftsstelle gesendet. Diese wird die ZTP-Berichte erstellen und alle Unterlagen nach Erhalt unverzüglich an die Teilnehmer weiterleiten. Der Hundeführer erhält als Nachweis an der Veranstaltung eine handschriftlich ausgefüllte Kopie des Beurteilungsbogens.
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Darüber hinaus müssen wir auch die Zuchtordnung temporär bis Ende 2021 anpassen.
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  • Phänotyp-/Formwert-Beurteilung


Die Mindestanforderung Phänotyp-/Formwert-Beurteilung wird mit einer Schaubewertung mindestens Formwertnote Gut (G) nachgewiesen. Diese muss bei einem für die Rasse zugelassenen Spezial-Zuchtrichter oder auf einer durch den DMC e.V. ausgerichteten Spezial-Zuchtschau in einer der nachfolgenden Klassen erlangt worden sein.

  •  Zwischenklasse
  •  Offene Klasse
  •  Gebrauchshundklasse


Bis Ende 2021 kann alternativ bei der Beantragung der Zuchtzulassung anstelle der Formwertnote einer Schaubewertung eine Phänotyp-Beurteilung, die anlässlich einer DMC Verhaltensüberprüfung durch einen Zuchtrichter (Allgemeinrichter, Gruppen Richter FCI Gruppe 1 oder Spezialzuchtrichter für belgische Schäferhunde) verfasst wurde eingereicht werden.


D.h. solltet Ihr bisher kein Ausstellungsergebnis ab der Zwischenklasse vorliegen haben könnt Ihr anlässlich der Verhaltensüberprüfung alternativ eine Phänotyp-Beurteilung erlangen. Ein nachreichen der Schaubewertung zu einem späteren Zeitpunkt ist nicht notwendig.


Eine Phänotyp-Beurteilung wird anlässlich der Zuchtzulassungsprüfungen angeboten.

Diese erfolgt durch einen für die Rasse zugelassenen Zuchtrichter.

Die Phänotyp-Beurteilung setzt ein Mindestalter von 15 Monate voraus.


Sollten die geltenden Bestimmungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie es erlauben planen wir 4 Veranstaltungen, an denen wir kombiniert eine ZTP mit einer Phänotyp-Beurteilung anbieten werden:

Termin Landesgruppe Ort ZTP Phänotyp-Beurteilung Zuchtrichter
22.05.2021 Niedersachsen Syke x x Alexandra Finke
03.07.2021 Sachsen Glauchau x x Nico Kersten
08.08.2021 Baden-Württemberg Malsch x x Prof. Dr. Peter Friedrich
August / September 2021 Nordrhein-Westfalen Düsseldorf-Itter x x wird noch benannt


In dem Fall, dass wir auch die geplante Herbst Körung / ZTP in Heuwinkl absagen müssen, werden wir keinen neuen Termin für eine Verhaltensüberprüfung anbieten an dem eine Körung im Jahr 2021 stattfinden wird.


Berücksichtigt diese Informationen bitte bei Eurer Planung.


Die Veranstaltungen werden demnächst im Meldesystem angelegt.


Wir hoffen, dass dieses Vorgehen Eure Zustimmung findet.


Bei unserer Entscheidung ist es uns wichtig Euch eine nachhaltige Zuchtzulassung, die unseren eigenen Ansprüchen Rechnung trägt, zu ermöglichen.


Zusätzlich müssen diese Maßnahmen die Vorgaben unserer eigenen Ordnungen sowie der übergeordneten VDH-Zuchtordnung erfüllen.


Bei Fragen könnt Ihr Euch selbstverständlich direkt an mich wenden.


Lars Bruhnke
Körmeisterobmann

Klarstellung



Werte Mitglieder,


es gibt Gerüchte um ein mögliches anhängiges Strafverfahren wegen Tierquälerei gegen Einzelpersonen im Zusammenhang mit der Körung/ZTP in Kabelsketal im letzten Jahr.


Grundsätzlich werden wir zu laufenden Strafverfahren aus Datenschutzgründen keine Auskünfte erteilen. Dennoch möchten wir zu diesen Gerüchten und Vorwürfen Stellung beziehen, bitten aber um Verständnis, dass wir an dieser Stelle auf keine Detailfragen eingehen können.


Am 07.04.2021 erreichte uns eine Anfrage des 1. Vorsitzenden der Landesgruppe Sachsen-Anhalt Mathias Dögel, ob ein Straf- oder Bußgeldverfahren im Zusammenhang mit der Körung in Kabelsketal anhängig sei bzw. der Vorstand davon Kenntnis habe. Zu diesem Zeitpunkt war im Vorstand, auch beim 1. Vorsitzenden, dazu nichts bekannt.
Dennoch konnten wir auf Nachfragen an verschiedenen Stellen in Erfahrung bringen, dass ein Straf- und Bußgeldverfahren im Zusammenhang mit Kabelsketal vorliegt. Herr Scherkl und der geschäftsführende Vorstand haben unverzüglich weitere Vorstandsmitglieder hierüber informiert.


Die Anfrage des 1. Vorsitzenden der Landesgruppe Sachsen-Anhalt Mathias Dögel wurde mit E-Mail am 16.04.2021 vom 1. Vorsitzenden des DMC Edgar Scherkl dahingehend beantwortet, dass aus Datenschutzgründen keine Informationen zu laufenden Verfahren gegen Vereinsmitglieder oder sonstigen Einzelpersonen weitergegeben werden und dass uns nicht bekannt ist, dass gegen die Landesgruppe Sachsen-Anhalt etwas vorliegt.

Robert Eder, Renate Krischer, Anke Bochem, Anke Höpken, Björn Giesen, Lars Bruhnke, Michael Kötters, Wolfgang Thome

Blutproben-Archiv / Übersicht aktuelle Forschungsprojekte Universität Bern


Werte Züchter,
werte Mitglieder,

seit längerer Zeit wird von der Universität Bern eine Biobank (Blutproben-Archiv) aufgebaut. Die Archivierung dieser Blutproben ist kostenlos. Für die Arterhaltung und das langfristige Züchten von vitalen und gesunden Hunden ist dies aus unserer Sicht eine sehr nützliche Maßnahme. Aus diesem Grund möchten wir Euch bitten -sofern noch nicht geschehen – dass Ihr Euch am Aufbau dieser Biobank beteiligt. Jeder einzelne Hund ist nützlich und vervollständigt mit seinen Daten das Bild über die Rasse. Auch wenn Eure Hunde an den aktuell durchgeführten Studien nicht teilnehmen können, kann es durchaus sein, dass Ihr und Eure Hunde für zukünftige Untersuchungen hilfreiche Daten liefert, die zur gegebener Zeit genutzt werden können.

Wir prüfen gerade, wie wir als DMC Euch zukünftig bei unseren Zuchtveranstaltungen die Möglichkeit einer Blutentnahme vor Ort anbieten können. Durch die zentrale Durchführung versprechen wir uns die Anzahl der Einsendung von Blutproben weiter zu erhöhen.
Neben dem Einsenden der „initialen“ Blutprobe ist es jedoch wichtig, dass Ihr kontinuierlich die vorliegende Befunde und gesicherte Diagnosen Eurer Hunde zur Vervollständigung der Unterlagen zur Universität in Bern einsendet. Nur so können die vorhandenen Informationen optimal genutzt werden.

Nachfolgend möchten wir auf die einzelnen Forschungsprojekte eingehen, die aktuell durchgeführt werden und für die immer noch Studienteilnehmer (Hunde) gesucht werden:
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1. Stressinduzierter Kehlkopfspasmus

Link-> Studienteilnehmer gesucht

Es gibt belgische und holländische Schäferhunde, die während einer starken Belastung, insbesondere beim Schutzdienst, einen Spasmus des Kehlkopfs bekommen, der zu plötzlicher Atemnot führen kann. Dieses Phänomen zeigen nur wenige Hunde, die meisten Schäferhunde bekommen bei ähnlichen Belastungen keinerlei Atemprobleme.
Es ist möglich, dass die Anfälligkeit für den stressinduzierten Kehlkopfspasmus durch eine genetische Variante beeinflusst wird.
In einem Forschungsprojekt möchte die Universität Bern gerne die Genome von betroffenen Hunden («Fälle») mit den Genomen von nicht-betroffenen Hunden («Kontrollen») vergleichen. Dazu wird eine sogenannte genomweite Assoziationsstudie (GWAS) durchgeführt. Hierfür benötigen wir Proben von mindestens 20 Fällen und 20 Kontrollen.


2. Schäferhundkeratitis (Keratitis superficialis chronica) für den deutschen, den belgischen und den schweizer Schäferhund

Link-> Studienteilnehmer gesucht

Seit kurzem arbeiten die Universität Bern und die Firma Laboklin an einem Forschungsprojekt zur Schäferhundkeratitis (Keratitis superficialis chronica) für den deutschen, den belgischen und den schweizer Schäferhund.

Schäferhundkeratitis ist eine Autoimmunerkrankung der Hornhaut des Auges, auch Keratitis superficialis chronica (KSC) genannt. Sichtbar wird sie durch eine chronische, oberflächliche Entzündung der Hornhaut und meist gleichzeitig auch der Bindehäute des Auges. Unbehandelt kann sie zu schweren Schädigungen führen, die die Sehkraft stark einschränkt oder zur Erblindung des Hundes führen.
Hierfür werden Blutproben von gesunden und erkrankten Hunden benötigt.

Es können nur Hunde mit einem Abstimmungsnachweis (FCI-Ahnentafel) an der Studie teilnehmen. Eine Kopie der Ahnentafel muss zwingend mitgeschickt werden.

Für die Kontrollgruppe „gesunde Hunde“ muss der Hund mindestens 8 Jahre alt sein, da die Krankheit meistens zwischen 3 und 7 Jahren ausbricht.

Generell gilt: Jeder Hundebesitzer, der bereits eine Blutprobe seines Hundes in Bern oder bei Laboklin eingelagert hat, kann diese über das Formular Probeneinsendung „Schäferhundkeratitis“ ebenfalls für diese Studie freigeben. Hierzu füllen die Besitzer das beiliegende Formular aus und ergänzen im Feld Bemerkungen die jeweiligen Probennummer des Labors (Bern o. Laboklin).

Optional bietet Laboklin allen Teilnehmern an die Blutprobe kostenfrei (kostet sonst 77,50 €) auf Degenerative Myelopathie (DM) zu testen. Dieser Test muss auf dem Einsendeformular angekreuzt werden.

Das Formular könnt ihr hier runterladen und muss mit der Blutprobe zu LABOGEN/LABOKLIN geschickt werden. Formular

3. Lendenübergangswirbel (LÜW) beim Belgischen und Holländischen Schäferhund

Link-> Studienteilnehmer gesucht

Anatomische Veränderungen am Übergang von den Lendenwirbeln zum Kreuzbein können das schmerzhafte Cauda Equina Syndrom (CES) verursachen. Klare familiäre Häufungen in bestimmten Hunderassen wie zum Beispiel dem Belgischen und Holländischen Schäferhund legen die Vermutung nahe, dass diese anatomischen Veränderungen der Wirbelsäule erblich sind.

Informationsblatt Lendenübergangswirbel (LÜW)

Probeneinsendeformular

4. Epilepsie

Link -> Info Epilepsie

Epilepsie ist eine Erkrankung, die beim Menschen und in vielen Hunderassen auftritt. Epilepsie kann nach einer Schädigung des Gehirns entstehen (z. B. als Folge eines Unfalls), aber auch genetische Ursachen haben. Bei Hunden spielen die genetisch bedingten Formen der Epilepsie vermutlich eine sehr große Rolle. Durch Zusammenarbeit vom dem Genetiker Prof. Hannes Lohi von der Universität Helsinki und spezialisierten Neurologen der Universitäten Bern und München sollen die genetischen Ursachen von erblichen Epilepsieformen in verschiedenen Hunderassen erforschen. Das Ziel der Forschung ist die Entwicklung von diagnostischen Tests, welche eine Verringerung der Epilepsie-Fälle durch gezielte Zuchtplanung ermöglicht. Für diese Forschung werden dringend Blutproben von an Epilepsie erkrankten Hunden sowie deren Verwandten benötigt. Wenn Sie sich an diesem Projekt beteiligen möchten und eine Blutprobe Ihres Hundes zur Verfügung stellen können, befolgen Sie bitte die Anweisungen des verlinkten Merkblattes. Falls Sie eine Probe eines Hundes mit Epilepsie einschicken, füllen Sie bitte zusätzlich den Fragebogen aus und schicken Sie ihn zusammen mit der Blutprobe und einer Kopie des Stammbaums ein.

Link Universität Bern

Link Fragebogen für Hunde mit Epilepsie


5. Ataxie und schwere neurologische Erkrankungen

Link Uni Bern

Beim Belgischen Schäferhund (vor allem Malinois) sind verschiedene erbliche Krankheiten des Nervensystems bekannt. Unter anderem gibt es mehrere Formen der cerebellären Ataxie, die monogen autosomal rezessiv vererbt werden. Betroffene Hunde zeigen mit wenigen Wochen neurologische Symptome, wie unkoordinierte Bewegungen und Schwierigkeiten beim Laufen. Da sich die Symptome rasch verschlimmern, müssen betroffene Hunde spätestens im Alter von 3-6 Monaten eingeschläfert werden.

Leider sind mit SDCA 1, SDCA 2 und CA4 immer noch nicht alle Mutationen gefunden, die beim Belgischen Schäferhund zu neurologischen Problemen führen.
Konkret braucht man von jedem beprobten Hund:
• 5 ml EDTA Blut (2 x 2 ml reichen auch)
• Ausgefülltes und unterschriebenes Einsendeformular
• Kopie des Stammbaums
• Falls vorhanden: Kopien von Operationsberichten / relevanten medizinischen Untersuchungen, Übersicht von gesicherten Diagnosen, Ergebnisse von bereits erfolgten Gentests oder Röntgenuntersuchungen
In der Regel entstehen beim Tierarzt lediglich die Kosten der Blutabnahme und der Versand nach Bern, teilweise machen die spezialisierten Tierärzte die Blutentnahme sogar kostenlos, weil sie die Studie unterstützen.

Das Einsendeformular kann hier heruntergeladen werden:
Probeneinsendeformular



An dieser Stelle möchten wir uns bei Marie Balzer, Astrid Hübner und Alexandra Ritter bedanken, die uns erlaubt haben, die jeweiligen Detailinformationen zur Nutzung zu verwenden.
Die drei haben auf Ihrer Homepage https://genetikmalinois.wordpress.com eigenverantwortlich die jeweiligen Themen sehr ausführlich – zum Teil auch unter Verwendung von Bild/Tonmaterial veranschaulicht – zusammengefasst.

Zusätzlich bedanke ich mich bei Hannelore Fritz und Nicolas Jäger für diese Zusammenfassung.

Anke Höpken
DMC-Zuchtleitung


Gangwerkentwicklung – Fortbewegung vom Welpen zum erwachsenen Hund

Werte ZüchterInnen,
liebe Mitglieder,


wir wurden von Herrn Prof. Dr. Fischer – Inhaber des Lehrstuhls Spezielle Zoologie und Evolutionsbiologie der Friedrich – Schiller – Universität Jena kontaktiert und über das Projekt „Gangwerkentwicklung – Fortbewegung vom Welpen zum erwachsenen Hund“ informiert. Neben dem belgischen Schäferhund nehmen an dieser Studie weitere Rassen teil. Durch das Buch „Hunde in Bewegung“ ist Prof. Dr. Fischer einigen von Euch sicherlich bereits bekannt und es bedarf an dieser Stelle keiner weiteren Vorstellung. Der beigefügte Flyer soll Euch einen Überblick über die Studie sowie den generellen Ablauf geben. Die beiliegende Grafik (Messzeitpunkte) stellt die geplanten Messzeitpunkte der teilnehmenden Hunde dar.


Zu Beginn werden möglichst alle Welpen eines Wurfes vor der Abgabe an die neuen Eigentümer vom Züchter zum initialen Messen an einem der vier Standorte vorgestellt. Messungen können in Bremen, Frankfurt am Main, Stuttgart sowie Jena durch den Züchter sowie die späteren Eigentümer vorgenommen werden.


Nach der ersten Messung erfolgen im Abstand von jeweils vier Wochen weitere Messungen. Ab einem Alter von sechs Monaten werden die Abstände zwischen zwei Messterminen auf zwei Monate ausgeweitet. Somit finden im Idealfall im ersten Lebensjahr acht Messungen statt.


Neben der Erforschung zur Entwicklung und Veränderung des Gangwerkes wird zusätzlich mittels einer Ultraschalluntersuchung untersucht, in welchem Alter sich die Wachstumsfugen bei den jeweiligen Hunden / Rassen schließen.


Aktuell können nur Welpen an der Studie teilnehmen. Im Idealfall wird zu Beginn durch den Züchter der vollständige Wurf im Alter von 7/8 Wochen zur initialen Dokumentation vorgestellt.


Die Projektkoordination innerhalb des DMC e.V. übernimmt Nicolas Jäger. Nicolas wird in den nächsten Tagen nach und nach die Züchter kontaktieren, die ab Ende April Welpen zur Abgabe haben, und wird diese detailliert über das Forschungsprojekt sowie den Ablauf informieren.
Falls der Züchter mit seinem Wurf an der Studie teilnehmen möchte, erfolgt die Registrierung auf der Projekt Homepage.


Zur Motivation an der Studie teilzunehmen entfallen bei den teilnehmenden Hunden die Gebühren für den durch den DMC e.V. beauftragten Gutachter sowie die Gebühren zur Eintragung der Ergebnisse in die Ahnentafel bei der offiziellen Röntgenuntersuchung (HD, ED, Spondylose).


Wir bitten Euch aktiv diese sehr spannende und aus unserer Sicht höchst informative Studie zu unterstützen und die potenziellen Welpenkäufer zu motivieren mit Ihren Hunden daran teilzunehmen. Gerade der direkte Vergleich von Wurfgeschwistern und deren Entwicklung ist hochgradig interessant.


Wir freuen uns auf die ersten Berichte und Messergebnisse und werden diese selbstverständlich in regelmäßigen Abständen veröffentlichen.


Edgar Scherkl
1. Vorsitzender DMC e.V.


Flyer Studie
Messzeitpunkte

Team „Gangwerkentwicklung – Fortbewegung vom Welpen zum erwachsenen Hund“:

Prof. Dr. Dr. h.c. Martin S. Fischer ist Zoologe, Evolutionsbiologe und Bewegungsforscher an der Uni Jena

Dr. Alexandra Keller ist Orthopädin, Sportmedizinerin, Veterinärchiropraktorin und Inhaberin des Tierärztlichen Orthopädie Teams in Frankfurt am Main

Dr. Kirsten Häusler ist Biologin und Tierphysiotherapeutin und leitet das Zentrum für Tierphysiotherapie in Stuttgart.

Julia Schibilla ist praktische Tierärztin und Veterinärchiropraktorin in eigener Praxis bei Bremen

Dr. Katja Söhnel ist Biomechanikerin und wurde mit ihrer Doktorarbeit über Agility in Jena promoviert 

Neue Formulare / Checklisten für Züchter und Neuzüchter


Werte Mitglieder,


am 25.01.2021, 01.03.2021 und am 25.03.2021 hatten die DMC Zuchtwarte & Zuchtwarte-Anwärter gemeinsam mit dem Körmeisterobmann Lars Bruhnke, Nicolas Jäger als Moderator und mir als Zuchtleitung Ihre ersten Arbeitssitzungen in Form von Online-Meetings.


Neben einem allgemeinen Austausch untereinander wurden in der ersten Sitzung einzelne Arbeitspakete identifiziert, die in den letzten Wochen fertiggestellt wurden.


Nachfolgend haben wir für Euch die Ergebnisse einzeln mit einer kurzen Beschreibung aufgeführt sowie den Ablageort innerhalb unserer Homepage hinterlegt.


Stellvertretend für den Gesamtvorstand möchte ich mich für das Engagement, die Eigeninitiative und die guten Arbeitsergebnisse, die innerhalb kürzester Zeit, durch dieses Gremium erarbeitet wurden, herzlich bedanken. Die nächsten Arbeitspakete werden bereits bearbeitet.


Das konstruktive Miteinander und der lösungsorientierte Ansatz stimmen mich zuversichtlich, dass wir auch in den nächsten Monaten einige Verbesserungen für Euch erarbeiten werden.


Anke Höpken

DMC-Zuchtleitung


Die nachfolgenden Dateien sind auch hier zu finden Link
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  • Leitfaden für Neuzüchter im DMC e.V.

Zusammenfassung der relevanten Informationen, die ein DMC-Mitglied benötigt um als Züchter im DMC e.V. aktiv zu werden. Link
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  • Leitfaden für Züchter im DMC e.V.

Zusammenfassung der relevanten Informationen, die ein aktiver DMC-Züchter benötigt und Vorgaben, die berücksichtigt werden müssen. Link
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  • Leitfaden zur Zuchtzulassung im DMC e.V.

Zusammenfassung der relevanten Informationen und formellen Voraussetzungen, die ein DMC-Mitglied / DMC-Züchter beachten muss einen Hund zur Zucht im DMC e.V. zuzulassen. Link
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  • Merkblatt „Fristen zur Einreichung DMC e.V.“

Grafische Darstellung und Übersicht aller zuchtrelevanter Fristen. Link
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  • Formular „Antrag auf internationalen Zwingernamenschutz im DMC e.V.“

Antragsformular zur Beantragung eines internationalen Zwingernamens. Link
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  • Formular „Antrag auf Mehrfachbelegung im DMC e.V.“

Antragsformular für den DMC-Züchter im Falle einer Mehrfachbelegung während einer Läufigkeit einer Hündin. Link
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  • Zwingerabnahmeformular DMC e.V.

Wird bei der Besichtigung und Abnahme der Zuchtstätte durch den DMC Zuchtwart ausgefüllt. Link
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  • Wurfabnahmeprotokoll DMC e.V.

Das Wurfabnahmeprotokoll wird bei der Wurfabnahme durch den DMC Zuchtwart / Tierarzt ausgefüllt. Link
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  • Checkliste für Züchter Zwingerabnahme DMC e.V.

Die Checkliste dient dem angehenden Züchter dazu die Abnahme der Zuchtstätte durch den DMC Zuchtwart optimal vorzubereiten und im Vorfeld einen Überblick zu erhalten welche Details durch den DMC Zuchtwart geprüft werden. Link
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  • Checkliste für Wurfabnahme DMC e.V.

Die Checkliste dient dem Züchter dazu die Wurfabnahme durch den DMC Zuchtwart oder den Tierarzt vorzubereiten und die notwendigen Unterlagen / Informationen bereitzuhalten. Link

Information zum Minderheitenbegehren

Liebe DMC-Mitglieder,

am 31.03.2021 erhielten wir von Herrn Dögel ein Schreiben seines Anwaltes an das Amtsgericht Friedberg zur Durchsetzung diverser Forderungen im Zusammenhang mit dem Minderheitenbegehren. Er teilte mit, dieses Schreiben selbst auf die Homepage zu setzen, sofern der geschäftsführende Vorstand die Veröffentlichung nicht bereits am 01.04.2021 selbst vornehmen würde.


Wir haben uns Gedanken gemacht, ob es tatsächlich im Interesse aller 1.190 Mitglieder (Stand 15.02.2021) ist, die Auseinandersetzungen und Diskussionen rund um das Minderheitenbegehren auf einer auch für Nichtmitglieder zugänglichen Homepage weiter in die Öffentlichkeit zu tragen. Oder ob es richtig sein soll, dass ca. 20 % der Mitglieder, die ihre Vertretung in dieser Sache an den Obmann für Öffentlichkeit delegiert haben, darüber bestimmt, wie der DMC nach außen hin auftritt.


Schön zu sehen, dass auch der Anwalt darlegt, dass die DMC-Satzung das Delegiertenstimmrecht klar und eindeutig regelt und dass anerkannt wird, dass dies so gültig ist. Unverständlich ist, wieso dann davon ausgegangen wird, dass ein Gericht diese Satzung einfach so außer Kraft setzen wird. Es kann eben kein Unterschied zwischen einer einfachen oder außerordentlichen Mitgliederversammlung gemacht werden und dann mir nichts dir nichts eine eindeutige Regelung in der Satzung uminterpretiert werden, indem man für die eigene Argumentation lediglich hilfreiche Halbsätze aus der Satzung zitiert. Dies haben diverse Anwälte, die dazu befragt wurden, gleichlautend bestätigt. Und dies wird sicherlich jeder, der sich intensiv mit der Satzung beschäftigt hat, erkennen.


Dem jetzigen Vorstand wird unterstellt mit Tricksereien und Bündelung von Delegiertenstimmen mit aller Macht an ihrem Amt zu hängen. Dem ist durchaus nicht so. Es kann aus unserer Sicht nicht richtig sein, dass im DMC eine Situation entsteht, dass Diskussionen und Regelungen nicht mehr im sachlichen Dialog miteinander besprochen und satzungsgemäß z.B. über Anträge beschlossen wird, sondern dass angestachelt von einer kleinen Gruppe die Satzung mal eben so ausgehebelt werden soll. Die Zahlenspielchen im Anwaltsschreiben sind dann auch reißerisch formuliert. Die jetzigen Amtsinhaber wurden eben nicht nur von den im Anwaltsschreiben genannten drei Landesgruppen gewählt, wie man beim Lesen des Schreiben vermuten könnte. Und der Vorstand wählt sich entgegen der Behauptung im Anwaltsschreiben auch nicht gemeinsam mit den Delegierten selbst, das reiht sich in die Fülle der gestreuten Fehlinformationen ein. Die Wahlen in 2020 erfolgten jeweils einstimmig! Und es gab keinerlei Gegenkandidaten!


Wie das zum Vorwurf passt, man würde an seinem Amt hängen und es auf Biegen und Brechen gegen den Willen der Mitglieder verteidigen, ist einfach nicht nachvollziehbar.

Der Vorstand

Anwaltsschreiben vom 30.03.2021