Information zum Minderheitenbegehren

Liebe DMC-Mitglieder,

am 31.03.2021 erhielten wir von Herrn Dögel ein Schreiben seines Anwaltes an das Amtsgericht Friedberg zur Durchsetzung diverser Forderungen im Zusammenhang mit dem Minderheitenbegehren. Er teilte mit, dieses Schreiben selbst auf die Homepage zu setzen, sofern der geschäftsführende Vorstand die Veröffentlichung nicht bereits am 01.04.2021 selbst vornehmen würde.


Wir haben uns Gedanken gemacht, ob es tatsächlich im Interesse aller 1.190 Mitglieder (Stand 15.02.2021) ist, die Auseinandersetzungen und Diskussionen rund um das Minderheitenbegehren auf einer auch für Nichtmitglieder zugänglichen Homepage weiter in die Öffentlichkeit zu tragen. Oder ob es richtig sein soll, dass ca. 20 % der Mitglieder, die ihre Vertretung in dieser Sache an den Obmann für Öffentlichkeit delegiert haben, darüber bestimmt, wie der DMC nach außen hin auftritt.


Schön zu sehen, dass auch der Anwalt darlegt, dass die DMC-Satzung das Delegiertenstimmrecht klar und eindeutig regelt und dass anerkannt wird, dass dies so gültig ist. Unverständlich ist, wieso dann davon ausgegangen wird, dass ein Gericht diese Satzung einfach so außer Kraft setzen wird. Es kann eben kein Unterschied zwischen einer einfachen oder außerordentlichen Mitgliederversammlung gemacht werden und dann mir nichts dir nichts eine eindeutige Regelung in der Satzung uminterpretiert werden, indem man für die eigene Argumentation lediglich hilfreiche Halbsätze aus der Satzung zitiert. Dies haben diverse Anwälte, die dazu befragt wurden, gleichlautend bestätigt. Und dies wird sicherlich jeder, der sich intensiv mit der Satzung beschäftigt hat, erkennen.


Dem jetzigen Vorstand wird unterstellt mit Tricksereien und Bündelung von Delegiertenstimmen mit aller Macht an ihrem Amt zu hängen. Dem ist durchaus nicht so. Es kann aus unserer Sicht nicht richtig sein, dass im DMC eine Situation entsteht, dass Diskussionen und Regelungen nicht mehr im sachlichen Dialog miteinander besprochen und satzungsgemäß z.B. über Anträge beschlossen wird, sondern dass angestachelt von einer kleinen Gruppe die Satzung mal eben so ausgehebelt werden soll. Die Zahlenspielchen im Anwaltsschreiben sind dann auch reißerisch formuliert. Die jetzigen Amtsinhaber wurden eben nicht nur von den im Anwaltsschreiben genannten drei Landesgruppen gewählt, wie man beim Lesen des Schreiben vermuten könnte. Und der Vorstand wählt sich entgegen der Behauptung im Anwaltsschreiben auch nicht gemeinsam mit den Delegierten selbst, das reiht sich in die Fülle der gestreuten Fehlinformationen ein. Die Wahlen in 2020 erfolgten jeweils einstimmig! Und es gab keinerlei Gegenkandidaten!


Wie das zum Vorwurf passt, man würde an seinem Amt hängen und es auf Biegen und Brechen gegen den Willen der Mitglieder verteidigen, ist einfach nicht nachvollziehbar.

Der Vorstand

Anwaltsschreiben vom 30.03.2021