SDCA1 Test für im DMC eingesetzte Zuchthunde

04.04.2017

Auf der JHV konnten die Anträge zur Einführung eines verpflichtenden SDCA1-Gentest nicht abgestimmt werden, da ein Einspruch wegen des verspäteten Eingangs dieser Anträge erfolgt ist.

Der Vorstand legt daher folgende Vorgehensweise im Zusammenhang mit dem SDCA1-Gentest fest:

Die Durchführung des SDCA1-Gentests ist für sämtliche Deckakte im DMC in diesem Jahr freiwillig, wir setzen auf die Unterstützung und Verantwortung unserer Züchter/Rüdenbesitzer, gesunde und vitale Hunde züchten zu wollen. 

Die Auswertung des SDCA1 Gentest für Rüden und Hündinnen sollte möglichst vor dem beabsichtigten Decktag vorliegen und mit eingereicht werden. Das Zuchtbuchamt wird in den Decknachrichten mit einem Vermerk ersichtlich machen, welche Hunde getestet wurden und welches Ergebnis vorliegt. Das Einreichen des Testergebnisses gilt als Erlaubnis, das Testergebnis zu veröffentlichen.

Zur Unterstützung unserer Züchter/Rüdenbesitzer haben wir ein Formular der Firma Feragen hochgeladen, mit dessen Hilfe auf einfache Weise der Auftrag zur Durchführung des entsprechenden Tests erfolgen kann. Die Kosten für die Auswertung des SDCA1-Gentests betragen brutto 47 € (Kosten der Fa. Feragen). Sofern der SDCA1-Gentest zusammen mit dem DNA-Abstammungsnachweis erfolgt, wird ein Bundle-Preis von brutto 90 € fällig.

Sofern bei unseren bisherigen Laboren bereits Probematerial im Zuge des Abstammungsnachweises vorliegt, müssen keine neuen Proben eingesandt werden. Hierauf kann auch für den SDCA1-Gentest zugegriffen werden. Bitte erkundigen Sie sich im Zweifelsfall bei unserer Geschäftsstelle. Auf Wunsch kann der Befund in Kopie an das Zuchtbuchamt gesendet werden, in diesem Fall wird das Ergebnis kostenfrei in die Ahnentafel eingetragen.

Auf Basis der bis Oktober 2017 vorliegenden Statistiken kann rechtzeitig geprüft werden, ob eine Anpassung der Zuchtordnung mit entsprechenden Vorgaben erforderlich ist, damit ein Antrag rechtzeitig vor dem Delegiertentag 2018 gestellt und bekannt gemacht wird.

Wir möchten unsere Züchter weiterhin darum bitten, dass bei Verdachtsfällen auf eine weitere Form der Cerebellären Dysfunktion, die nicht durch den SDCA1-Gendefekt zu erklären ist, sich unverzüglich an die Universität Bern zu wenden, Kontaktdaten und weitergehende Informationen finden Sie unter folgendem Link

http://www.genetics.unibe.ch/forschung/dokumente_hund/cerebellaere_ataxie_beimbelgischen_schaeferhund/index_ger.html 

Der Vorstand / Zuchtleitung