Der Vorstand informiert – Mai 2017

18.05.2017

Epilepsie Forschung Uni Bern - Mitteilung

Die Uni Bern bittet um Blutproben zur Erforschung von Epilepsie. Man erhofft sich bei genügend Blutproben die evtl. genetischen Faktoren finden zu können.

FERAGEN steht sowohl mit der Uni Bern, als auch mit der Tierärztlichen Hochschule Hannover in Kontakt und übermittelt dorthin Probematerial zu Forschungszwecken. Frau Dr. Geretschläger vom Institut FERAGEN war selbst lange als Wissenschaftlerin tätig und wird das Projekt dahingehend unterstützen, dass FERAGEN die Probeeinlagerungen im Haus kostenlos durchführt. Eine geringe Menge des Materials würde dann bei FERAGEN eingelagert und für genetische Analysen zur Verfügung stehen.

Wenn Proben zu Forschungszwecken übermittelt werden, bitte unbedingt das entsprechende Formular der Forschungseinrichtung mitsenden, da die Forschungsinstitute der Universitäten die Informationen zum Tier benötigt und FERAGEN eine schriftliche Erlaubnis für die Weitergabe des Materials haben muss. Liegt ein solches Formular der Forschungseinrichtung nicht bei, werden die Proben nicht weitergeleitet.

Die entsprechenden Formulare sind bei den jeweiligen Instituten zu erfragen.

Des Weiteren gab es in letzter Zeit vereinzelt Meldungen über das Auftreten von Epilepsie bei den Belgiern. Wir möchten Sie bitten, diese Fälle sofort an den DMC zu melden. Ihnen steht hierfür zur Erleichterung ein Formblatt zur Verfügung, das Sie bitte ausfüllen und an das Zuchtbuchamt des DMC schicken können. Der DMC wird die Angaben sorgfältig überprüfen und ein Epi-Register fertigen.

Hier soll es nicht um Schuldzuweisungen gehen, sondern wir wollen den Züchtern und den an Forschungsprogrammen arbeitenden Instituten, Unterstützung geben.


Zuchtleitung/Vorstand